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Prefetcher
Prefetcher
Der Systemstart eines Computers besteht aus mehreren Steps. Im ersten Stadium werden Dateien geladen, die grundlegende Funktionen des Systems zur Verfügung stellen oder diese
aktivieren und den Rechner somit arbeitsfähig machen. Hierzu zählen Treiber (für das Filesystem, die Initialisierung von Geräten wie z.B. der Grafikkarte und der Soundkarte, …).
Im nächsten Step werden die Dateien und Programme geladen, die für die Windows-Oberfläche (Desktop) und die verschiedene Dienste verantwortlich sind. Beim Startprozess von Windows
XP und Windows 2003 Server kommt hierbei der sog. Prefetcher zum Einsatz (der “vorzeitiger Herbeiholer/Herbringer”). Dieser Prefetcher - die Boot-Optimierung - beeinflusst zum
einen den Start von Windows, zum anderen den von Anwendungen. Ist der Prefetcher aktiv, verschiebt er die zum Start Ihre häufig genutzten Anwendungen benötigten Dateien bereits
beim Systemstart in den Arbeitsspeicher, da der RAM weitaus schneller als die Festplatte arbeiten kann. Damit dies Funktioniert, „protokolliert“ der Prefetcher Ihre Gewohnheiten
und legt die so gecachten Dateien im Ordner Windows/Prefetch ab. Starten Sie beispielsweise MS Word, registriert das Betriebssystem dies in der Datei LAYOUT.INI im Ordner
WINDOWS\PREFETCH und legt dort auch ein neues *.pf File an. Dies könnte in unserem Beispiel »WINWORD.EXE-86C8C99DA.pf« heißen. In dieser Datei werden Verweise auf Dateien
gespeichert, die durch die Hauptanwendung noch zu laden sind. Beim nächsten Start liest Windows XP dann die *.pf-Datei und schließt daraus, welche Speicherseiten vermutlich als
nächstes zu laden sind (z.B. Grafiken Zusatzmodule wie Wörterbücher…). XP optimiert in den Arbeitspausen Befindet sich das System im Leerlauf, führt es die Boot-Optimierung aus
und schreibt – auf Grund der Infos aus der LAYOUT.INI – die Dateien in den äußeren Bereich der Festplatte. Auf diese Art und Weise wird der Zugriff auf diese Dateien beschleunigt
- starten Sie diese Anwendung beim nächsten Mal, holt XP bereits die Komponenten mit in den Speicher – und das, noch bevor die Hauptanwendung diese überhaupt anfordert. Sobald ca.
32 Anwendungen gestartet wurden, setzt automatisch die Defragmentierung und Optimierung des Dateisystems ein. Wie bereits im oben Abschnitt beschrieben, werden die häufig
verwendeten Dateien an den äußeren Rand der Festplatte verschoben. Nun sollten Sie jedoch von Zeit zu Zeit den Inhalt des Ordners Prefetch leeren, da das Einlesen der Dateien viel
Zeit in Anspruch nimmt und somit der Vorteil von schnellen Starts dahin ist, denn in den *.pf Dateien können auch Programme gespeichert werden die nur sehr selten geladen werden.
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Version
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unbekannt
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Sprache
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Betriebssystem
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Windows 9x / Windows NT / Windows .XP
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Lizenztyp
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Freeware
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Größe
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222.02 KB
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56k
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1:32
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ISDN
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0:28
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DSL 1000
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0:02
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6000
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0:00
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16000
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0:00
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Herstellerurl
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Link
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System
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