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Heroes of Might and Magic

Wenn einige von euch, so wie ich, bereits mit späteren Veröffentlichungen von Heroes of Might and Magic vertraut sind, wird euch die Verbindung mit diesem ersten Teil offensichtlich erscheinen. Alles was ein Spiel „heroisch“ macht, ist enthalten. Helden, wundersame Kreaturen, Zaubersprüche, Städte, die man kontrollieren und ausbauen kann, eine Welt, die erforscht werden will und viele Monster und andere Gegner, die bekämpft werden müssen.

Heroes eroberte die Spieleszene 1995 als Dos- und Windowsversion. Die hier besprochene Dosversion hat keinen Welteditor. Da ich aber sowieso nicht erwarte, daß jemand die Absicht hat, für ein fast zehn Jahre altes Spiel neue Karten zu erstellen, dürfte das kein Problem sein.

Ihr habt die Wahl, in Heroes entweder eine Einzelkarte oder eine Kampagne (es gibt nur eine) zu bestreiten. Die Einzelkarten sind bei weitem die interessantere Variante. Nicht weniger als 18 verschiedene werden im Spiel mitgeliefert, und sie werden euch stundenlang zu beschäftigen wissen. Der Wiederspielwert ist recht groß, da ihr vier unterschiedliche Kreaturen wählen könnt. Der Schwierigkeitsgrad ist einstellbar und die Karten sind ihrerseits auch nach Schwierigkeitsgraden unterteilt. Alles ist sehr benutzerfreundlich.

Daher ist es umso verwunderlicher, warum die Kampagne keine Schwierigkeitseinstellung hat. Ihr könnt zwar auch dort zwischen den vier Rassen wählen, aber das war’s auch schon. Die Kampagne an sich ist lediglich eine vorbestimmte Serie von Einzelkarten, das ist ein bisschen enttäuschend. Es gibt zwar eine Story, die ins Spielgeschehen durch zwischen den Missionen eingeblendete Texte eingebettet ist, aber die hat relativ wenig Bezug zum Spiel. Die Kampagne ist zu schwer für Gelegenheitszocker, und machte mir keinen Spaß. Ich habe mich schnell wieder den Einzelkarten zugewandt.

Es spielt sich wie seine jüngeren Serienvertreter. Ihr steuert eure Armee, die die Karten erforscht und gegen andere Armeen und Monster in einer separaten, quasi-3D Umgebung kämpft. In den Städten gibt es Gebäude, die Kreaturen erstellen. Die Kämpfe werden im Stil von Master of Orion ausgetragen. Die Kreaturen sind nie einzeln zu sehen, sondern sind in Gruppen zusammengefasst.

Irgendwie erscheint das Spiel älter, als es tatsächlich ist. Aus irgendwelchen Gründen haben es 3DO (die Entwickler von Heroes) es nicht geschafft, anständige Grafiker einzusetzen. Wenn mir jemand erzählt hätte, das Spiel wäre 15 Jahre alt, hätte ich das geglaubt. Die Farben hätten auch gleich auf 16 reduziert werden können und die Animationen sind lachhaft. Das ist zwar kein Nachteil der dem Spiel allzu sehr schadet, aber es gibt einen Nachteil, der es tut: die Ausgewogenheit. Um genau zu sein, bei Heroes gibt es keine. Manche Rassen sind einfach viel stärker, als andere. Besonders die Bergvölker sind insgesamt mächtiger, als alle anderen, da ihre Kreaturen viel schlagkräftiger sind. Dieser negative Aspekt bleibt die gesamte Serie erhalten, aber in diesem Teil ist es besonders schlimm. ...

Screenshot für Heroes of Might and Magic

Version n/a

Sprache Sprache
Betriebssystem Windows 9x / Windows NT / Windows .XP
Lizenztyp Freeware
Größe
10.1 MB 56k 25:38
ISDN 22:33
DSL 1000 1:21
6000 0:13
16000 0:05
Herstellerurl Link
Zugewiesene Tags Spiele
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